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Adidas: Wachstum, trotzdem Stellenabbau

Die Adidas AG in Herzogenaurach hat 2024 einen Umsatz von gut 23,7 Mrd. Euro erzielt. Das entspricht einem währungsbereinigten Zuwachs von zwölf Prozent gegenüber 2023. Das Betriebsergebnis verbesserte sich auf 1,3 Mrd. Euro (2023: 268 Mio. Euro). Insgesamt verzeichnete der Sportartikelhersteller einen Gewinn von 824 Mio. Euro aus fortgeführten Geschäften, nachdem er im Vorjahr einen Verlust von 58 Mio. Euro eingefahren hatte. Trotz der guten Ergebnisse gab Adidas-Chef Björn Gulden bekannt, wegen Umstrukturierungen in der Zentrale 500 Stellen abzubauen (www.adidas.de).

DBL: Umsätze fast auf Vorjahresniveau

Die DBL - Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH in Zirndorf zeigt sich mit dem Geschäftsjahr 2024 zufrieden. Der Umsatz lag mit 351,3 Mio. Euro fast auf Vorjahresniveau (minus 0,3 Prozent). Der Bereich Berufskleidung setzte 251,4 Mio. Euro um (plus 4,7 Prozent), der Umsatz mit Matten stieg um 5,5 Prozent auf 23,4 Mio. Euro. Ein durch strategische Anpassungen bedingter Rückgang im Flachwäschesegment habe durch ein starkes Wachstum in den DBL-Kernbereichen weitgehend ausgeglichen werden können. Die Belegschaft wuchs bundesweit um 3,3 Prozent auf 3 276 Beschäftigte. Die Neuinvestitionen betrugen elf Mio. Euro, mit Schwerpunkt auf der Modernisierung von Produktionsstätten (www.dbl.de).

Design Offices: Bessere Auslastung

Die Design Offices GmbH in Nürnberg hat für 2024 einen Umsatz von 142 Mio. Euro bekannt gegeben und damit die Zahlen des Vorjahres nach eigenen Angaben deutlich übertroffen. Das Office-Geschäft wuchs demnach um vier Prozent, das Geschäftsfeld „Meeting, Incentive, Conferences und Events“ legte um acht Prozent zu. Das Wachstum komme durch eine erhöhte Flächen- bzw. Kapazitätsauslastung an den rund 50 Standorten in über 15 Städten zustande. Die Gesamtfläche aller Standorte habe sich indes kaum verändert. Bei Design Offices arbeiten rund 500 Beschäftigte, davon 75 Prozent an den deutschen Niederlassungen (www.designoffices.de).

Fackelmann: Positive Gesamtbilanz

Die Fackelmann GmbH + Co. KG in Hersbruck zieht eine positive Bilanz für 2024: Der globale Umsatz stieg um 2,2 Prozent auf 461 Mio. Euro. In Asien und USA wuchs Fackelmann zweistellig, in Australien ging das Wachstum jedoch zurück. Im deutschsprachigen Raum gab es ein Plus von knapp acht Prozent. Das Geschäft mit Badmöbeln verzeichnete Umsatzrückgänge. Neben der Übernahme eines britischen Anbieters von Haushaltswaren und der Inbetriebnahme einer Kochgeschirrfabrik in Indien investierte Fackelmann in ein neues, vergrößertes Logistiklager für Zenker in Aichach bei Augsburg. Für 2025 ist geplant, das Sortiment zu erweitern und neue Produktkategorien zu erschließen (www.fackelmann.com).

Puma: Mit Profitabilität unzufrieden

Die Puma SE in Herzogenaurach verzeichnet für 2024 ein nach eigenen Angaben solides Umsatzwachstum – im Gesamtjahr währungsbereinigt um 4,4 Prozent auf 8,8 Mrd. Euro (plus 2,5 Prozent in der Berichtswährung Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) lag 2024 mit 622 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis lag jedoch mit 282 Mio. Euro 7,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Puma-Chef Arne Freundt erklärte, er sei mit der Profitabilität nicht zufrieden. Mittels eines Effizienzprogramms will der Konzern deshalb Kosten optimieren und operative Verbesserungen erzielen. Zudem sollen 500 Stellen gestrichen werden, davon 150 in Herzogenaurach. Für 2025 erwartet Puma ein stärkeres Wachstum als 2024 (www.puma.de).

Schaeffler: Gemischte Bilanz

Bei der Schaeffler AG sind die Zahlen für 2024 durchwachsen ausgefallen: Der Umsatz stieg auf 18,2 Mrd. Euro, das währungsbereinigte Plus lag bei rund 13 Prozent – bedingt durch den Umsatz, den die Tochtergesellschaften der durch Fusion erloschenen Vitesco Technologies Group AG beitrugen (1,9 Mrd. Euro). Beim Konzernergebnis verzeichnete Schaeffler dagegen einen Verlust von 632 Mio. Euro, gegenüber einem Plus im Vorjahr von 309 Mio. Euro. Die Bilanzsumme belief sich Ende 2024 auf 21,4 Mrd. Euro (plus 42 Prozent). Die Mitarbeiterzahl liegt bei rund 115 000 Beschäftigten. Für 2025 rechnet Schaeffler mit einem Umsatz von 23 bis 25 Mrd. Euro (www.schaeffler.de).

Sparda-Bank Nürnberg: Neue Girokonten locken Kunden

Die Sparda-Bank Nürnberg eG verbucht für 2024 eine positive Geschäftsentwicklung. Die Bilanzsumme erhöhte sich um vier Prozent auf 5,5 Mrd. Euro. Grund seien gestiegene Kundeneinlagen (plus sechs Prozent auf 4,8 Mrd. Euro) und hohe Kreditvergaben. Zudem habe die Bank mit neuen Girokonten-Modellen rund 6 000 Neukunden gewonnen. Die Neuzusagen für Immobilienfinanzierungen nahmen um 14,5 Prozent auf rund 460 Mio. Euro zu, die Modernisierungskredite sogar um knapp 165 Prozent auf rund 38 Mio. Euro. Der Gesamtkreditbestand wuchs um fast drei Prozent auf 3,6 Mrd. Euro. Bei der Sparda-Bank arbeiten 380 Beschäftigte, davon 50 Auszubildende und sechs dual Studierende (www.sparda-n.de).

Teambank: Belastetes Ergebnis

Die Teambank AG in Nürnberg sah sich 2024 einem herausfordernden Umfeld gegenüber: Das Ergebnis vor Steuern stürzte um knapp 72 Prozent auf 23 Mio. Euro. Maßgeblich dafür sei die Erhöhung der Risikovorsorge gewesen (plus 54 Prozent auf 205 Mio. Euro). Diese sei notwendig geworden, weil sich für die Kunden durch die angespannte Wirtschaftslage die Risiken bei der Rückzahlung von Krediten erhöht hätten. Der Ratenkreditbestand lag mit 9,5 Mrd. Euro leicht über dem Vorjahresniveau. Der klassische Ratenkredit, bekannt als „easyCredit“, läuft Ende Juni 2025 aus – jeder neue Kunde erhält dann einen individuellen Verfügungsrahmen. Die Bilanzsumme der Teambank erhöhte sich leicht auf 10,9 Mrd. Euro (www.teambank.de).

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